Aufgrund der Berichterstattung im Handelsblatt nimmt w&v das Papier von TI und degepol zur transparenten Interessenvertretung in der Morgenpost vom 4. Dezember als Aufmacher:
Lobbyisten wollen Regeln für ihre Branche.
Trau, schau wem: Deutschlands Politik-Lobby-Vereinigung Nummer Eins, die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung (Degepol) will sich selbst Zügel anlegen, berichtet das "Handelsblatt". Gemeinsam mit Transparency International kämpft die Vereinigung für eine Reglementierung ihrer Banche. Heiko Kretschmer, Vorstandsmitglied der Degepol, schwebt vor, dass jeder in Deutschland tätige Lobbyist sich registrieren lassen muss. Mit der Aufnahme in das Register soll sich jeder Lobbyist einem verbindlichen Verhaltenskodex unterwerfen - dazu gehört unter anderem, dass Lobbyisten ihren Auftraggeber nennen und auf Bestechung verzichten sollen. Wer gegen die Regeln verstößt, soll aus dem Register gestrichen werden - was praktisch einem Berufsverbot entspricht. Mit ihrem Vorstoß, der von den großen Parteien unterstützt wird, reagiert die Degepol auf Skandale, bei denen Lobbyisten unerlaubten Einfluss auf die Gesesetzgebung ausgeübt haben - und so die Lobby-Branche in der Öffentlichkeit in Verruf gebracht haben.
Was ist Politikberatung?
Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuauflage 2010.
PDF zum DownloadEckpunktepapier der de'ge'pol zu einem Register für Interessenvertreter in Deutschland.
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