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de'ge'pol - Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V.

Der rasante gesellschaftliche Wandel und eine zunehmende Internationalisierung stellen das Berufsfeld Politikberatung vor neue Herausforderungen. Nötig sind eine verstärkte Professionalisierung und ein neues Selbstverständnis von Politikberatung.
 

Vor diesem Hintergrund wurde am 25. Mai 2002 in Berlin die de'ge'pol - Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V. als Zusammenschluss professioneller deutschsprachiger Politikberaterinnen und Politikberater gegründet. Ihre Mitglieder sind in den Bereichen Public Affairs, Kampagnenberatung und Politikfeldberatung in verschiedenen europäischen Ländern tätig. Sie arbeiten in Agenturen, Unternehmen, Organisationen, Parteien oder als Selbständige.
 

Seither hat sich die de'ge'pol zum maßgeblichen Ansprechpartner ihrer Branche und führenden Politikberaterverband in Deutschland weiter entwickelt. Dies verdeutlicht sich in unserer zentralen Rolle bei der Entwicklung von Qualitätsstandards sowie einer zunehmende Präsenz in Diskussionen um Transparenz in der Politikberatung. Darüber hinaus ist die de'ge'pol Partner der wichtigsten Politikberaterverbände auf europäischer und internationaler Ebene, mit denen ein reger Austausch stattfindet.
 

Die de'ge'pol ist unabhängig, parteiübergreifend und wird von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand getragen.



DRPR

Die de'ge'pol ist einer von vier Trägerverbänden des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR).

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Veranstaltungen





de'ge'pol in der Presse



24.01.12 "Gefährdet Lobbyismus Demokratie?", Heiko Kretschmer bei NDR-Redezeit

In der Radiosendung "Redezeit" des NDR vom 24. Januar wurde die Frage gestellt, ob die Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft oft zu eng ausfällt. Dazu sprach Moderator Andreas Bormann mit Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., Heiko Kretschmer, Vorstandsmitglied und Ethikbeauftragter der de'ge'pol und Christian Humborg, Geschäftsführer von Transparency International Deutschland. 

Mehr Infos hier.



24.01.12 Sergius Seebohm zur Aufgabe von Politikberatern, DW-World

Die Deutsche Welle thematisierte am 24. Januar Olaf Glaesekers ehemalige Sprecher- und Beratertätigkeit für Bundespräsidenten Christian Wulff. Und fragte Sergius Seebohm, Vorstandsmitglied der de'ge'pol: Was ist eigentlich Aufgabe eines Politikberaters?

 

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28.10.2011 Sauberes Lobbying gelingt durch Selbstkontrolle und Transparenz , PR-Report 11/2011

Heiko Kretschmer im PR-Report 11/2011 in Reaktion auf die Kolumne im PR-Report 08/2011 „Sauberes Lobbying gelingt auch freiwillig“

 

Sauberes Lobbying gelingt durch Selbstkontrolle und Transparenz

 

Was mit der Diskussion über den Skandal um Moritz Hunzinger begann und im Wahlerfolg der Piratenpartei einen vorläufigen Höhepunkt fand, ist Ausdruck des abgrundtiefen Misstrauens der Öffentlichkeit gegenüber Politik und den Interessenvertretern, die auf Politik Einfluss gewinnen wollen. Das Image der professionellen Interessenvertretung und ihrer Beziehung zur Politik ist in den letzten Jahren auf den Hund gekommen. Für jeden Politiker ist es zum Risiko geworden, mit einem Interessenvertreter „erwischt“ zu werden. Derweil kämpfen die Branche und die eigene Zunft um Akzeptanz und Glaubwürdigkeit. Zwei Hebel sind dabei richtungsweisend: Selbstkontrolle und Transparenz.

 

Ein freiwilliges Register als Alternative zu einem Pflichtregister im Bundestag, wie vom DPRG-Arbeitskreis „Public Affairs“ vorgeschlagen, würde die Transparenz des Lobbyismus effektiv nicht erhöhen. Das Lobbyregister der EU-Kommission hat gezeigt, dass Freiwilligkeit nicht funktioniert. Es führt zu drastischen Verwerfungen im Markt, Rechtsanwälte entziehen sich fast völlig der Registrierung. Beratungsunternehmen werden in eine schwierige Lage gebracht, weil eine einheitliche Vorgehensweise für alle Kunden nicht gefunden werden kann.

 

Ein Register bringt nur Transparenz, wenn alle Formen der professionellen Interessenvertretung erfasst werden. Ein Pflichtregister wäre ein wichtiger Beitrag zu mehr Transparenz des Lobbyismus, keine vollständige Lösung. Es wäre gleichsam ein erster Schritt, um die Legitimität der Interessenvertretung in Deutschland wieder zu erhöhen. Ja, auch die bezahlte Interessenvertretung in ein neues Licht zu rücken.

 

Heiko Kretschmer ist Vorstandsmitglied und Ethikbeauftragter der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung e.V. (de'ge'pol). Er leitet die Beschwerdekammer II: Politische Kommunikation beim DRPR. Heiko Kretschmer ist Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Johanssen + Kretschmer.



Pressemitteilungen



CDU und FDP unterstützen Lobbyregistrierung in Brüssel – Positive Signale für Deutschland

Berlin, 23. Juni 2011 Heute geht das gemeinsame Transparenzregister von EU-Kommission und EU-Parlament an den Start. Die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V. (de'ge'pol) sieht darin auch eine Chance für die Transparenzdebatte am Deutschen Bundestag.

 

„Ein Lobbyistenregister am Bundestag bleibt auf der politischen Agenda. Sowohl die CDU als auch die FDP haben das Register für Brüssel begrüßt. Das kann nur bedeuten, dass wir auch in Deutschland mit den Regierungsfraktionen konstruktiv darüber reden können. Das ist ein gutes Zeichen für einen neuen Dialog“, kommentiert Meier die Situation.

 

Erst im April hatten sich die Regierungsfraktionen im Rahmen einer Bundestagsdebatte ablehnend gegenüber einer Registrierung von Interessenvertretern und Lobbyisten gezeigt. Im Europarlament sprachen sich CDU und FDP hingegen jetzt klar für ein Transparenzregister aus und begrüßten es als „maximal Offenheit“ und „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“.

 

Unterdessen kritisiert die de'ge'pol zwar die Freiwilligkeit des Transparenzregisters und macht sich für eine Pflichtregistrierung stark, wie sie mittlerweile auch vom Europaparlament gefordert wird. „Trotz der kritikwürdigen Punkte, die grundlegende Richtung der EU in der Transparenzfrage stimmt“, so Meier.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.



In eigener Sache



de'ge'pol-Mitglieder beschließen Satzungsänderung

Berlin, 17. Dezember 2009. Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung (de'ge'pol) haben eine Änderung der Satzung des Vereins beschlossen. Neben kleinen Modifizierungen der Satzung wurde auch eine Änderung beschlossen, die eine korporative Mitgliedschaft in der de'ge'pol möglich macht.

Mehr Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie hier.



Sponsoren

Die technische Realisierung dieser Webseite wird durch freundliche Unterstützung von Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation GmbH möglich gemacht.



JuK

 


Aktuelles

Was ist Politikberatung?

Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuauflage 2010.

PDF zum Download

Eckpunktepapier der de'ge'pol zu einem Register für Interessenvertreter in Deutschland.

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