Der rasante gesellschaftliche Wandel und eine zunehmende Internationalisierung stellen das Berufsfeld Politikberatung vor neue Herausforderungen. Nötig sind eine verstärkte Professionalisierung und ein neues Selbstverständnis von Politikberatung.
Vor diesem Hintergrund wurde am 25. Mai 2002 in Berlin die de'ge'pol - Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V. als Zusammenschluss professioneller deutschsprachiger Politikberaterinnen und Politikberater gegründet. Ihre Mitglieder sind in den Bereichen Public Affairs, Kampagnenberatung und Politikfeldberatung in verschiedenen europäischen Ländern tätig. Sie arbeiten in Agenturen, Unternehmen, Organisationen, Parteien oder als Selbständige.
Seither hat sich die de'ge'pol zum maßgeblichen Ansprechpartner ihrer Branche und führenden Politikberaterverband in Deutschland weiter entwickelt. Dies verdeutlicht sich in unserer zentralen Rolle bei der Entwicklung von Qualitätsstandards sowie einer zunehmende Präsenz in Diskussionen um Transparenz in der Politikberatung. Darüber hinaus ist die de'ge'pol Partner der wichtigsten Politikberaterverbände auf europäischer und internationaler Ebene, mit denen ein reger Austausch stattfindet.
Die de'ge'pol ist unabhängig, parteiübergreifend und wird von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand getragen.
Die de'ge'pol ist einer von vier Trägerverbänden des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR).
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Berlin, 18. März 2010. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung (de'ge'pol) zeigt sich erfreut über die von der OECD verabschiedeten Empfehlungen für mehr Transparenz und Integrität im Lobbyismus. In zehn Punkten listet die OECD zahlreiche Standards und Verfahren auf, die das öffentliche Vertrauen stärken und faire Bedingungen für alle Interessengruppen im Sinne von „Good Governance“ schaffen.
Detaillierte Informationen zu Interessenvertretern sollen laut OECD in einem öffentlich zugänglichen Register bekannt gemacht werden, wie die de'ge'pol es seit längerem für alle Interessenvertreter in Deutschland fordert. „Auf diese Weise können Bürger und auch Politiker nachvollziehen, wer für wen mit welchen Mitteln versucht, Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen und über welche Expertise derjenige verfügt“, sagte Dominik Meier, Vorsitzender der de'ge'pol.
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.
Wo liegen die Grenzen des Lobbyismus? Der Fall Dieter Althaus: Letztes Jahr noch am Beinahe-Deal zwischen Magna und Opel beteiligt, wechselt er aus der Landespolitik Thüringens zum Autozulieferer Magna. Was bedeutet es für die Gesellschaft, wenn ein Politiker, der in seiner Doppelfunktion als Lobbyist, die Interessen von Unternehmen im Bundestag vertritt?
Können politische Entscheidungen durch Spenden beeinflusst werden? 2009 gingen auf dem Konto der FDP 1,1 Millionen Euro ein, eine Spende eines Hotelunternehmers. Im selben Jahr drängte die FDP in den Koalitionsverhandlungen darauf, die Steuern für Hotelübernachtungen zu senken. Ein Zufall? Stimmt etwa, was der römische Redner Marcus Tullius Cicero einst sagte: "Keine Festung ist so stark, dass Geld sie nicht einnehmen kann"? (Quelle: Phoenix.de)
Sie können sich die Diskussionsrunde mit den Gästen Prof. Ulrich von Alemann (Politologe, Uni Düsseldorf), Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung), Andrew B. Denison (Politologe und Publizist) und Heiko Kretschmer (Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V.), der die Forderung der de'ge'pol nach mehr Transparenz in der Interessenvertretung unterstreicht, hier als Video anschauen.
Im Newsletter der Stiftung Mitarbeit äußert sich der Vorsitzende der de'ge'pol, Dominik Meier, zum Thema Lobbyismus und Demokratie. Weitere Beiträge kamen von Dr. Rudolf Speth und Ulrich Müller (LobbyControl).
Politikberatung ist Interessenvertretung - Interessenvertretung ist unverzichtbarer Teil der parlamentarischen Demokratie
Politikberatung und Politikmanagement sind in Deutschland immer noch weitgehend unbekannte Berufsfelder. Die öffentliche Wahrnehmung reduziert sich dabei oft auf primär mediale Wahlkampfberatung oder auf überwiegend akademische Beratungsleistungen von öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Einrichtungen. Dabei wandelt sich die Politikberatungsszene in Deutschland schon seit Jahren. So zeichnet sich beispielsweise immer deutlicher eine Nachfrage nach einem individuellen Lobbying ab, was die Nachfrage nach externer Politikberatung steigen lässt. Politiker und Parteien öffnen sich zunehmend für externe Beratungskompetenz, aber auch Unternehmen und Verbände sind an strategischer Politikberatung interessiert, um sich und ihre Interesse besser vermitteln zu können.
Politikberater sind erst einmal Mittler zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Die traditionelle Unterscheidung zwischen „wissenschaftlicher“ und „praktischer (lobbyistischer)“ Politikberatung lässt sich nicht mehr halten. Politikberatung ist letztlich Interessenvertretung. Politikberatung bezeichnet die Beratung von Entscheidungsträgern, die politisch legitimierte Macht ausüben. Egal ob Wissenschaftler oder politische Kampagnenexperten beraten, sie beraten, um zu beeinflussen.
Den ganzen Beitrag des Vorsitzenden Dominik Meier lesen Sie hier.
Den kompletten Newsletter finden Sie hier.
Berlin, 17. Dezember 2009. Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung (de'ge'pol) haben eine Änderung der Satzung des Vereins beschlossen. Neben kleinen Modifizierungen der Satzung wurde auch eine Änderung beschlossen, die eine korporative Mitgliedschaft in der de'ge'pol möglich macht.
Mehr Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie hier.
Die technische Realisierung dieser Webseite wird durch freundliche Unterstützung von Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation GmbH und Ketchum Pleon GmbH möglich gemacht.
Was ist Politikberatung?
Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuauflage 2010.
PDF zum Download
08.09.2010 de'ge'pol INSIGHT mit Julius van de Laar zum Online-Wahlkampf in den USA und Deutschland.
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21.09.2010 de'ge'pol-Treff mit Dr. Helen Winter, G8/G20-Sherpa-Stab im Bundeskanzleramt.
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Eckpunktepapier der de'ge'pol zu einem Register für Interessenvertreter in Deutschland.
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