diese Veranstaltung beschäftigt sich bewusst mit einem sensiblen Thema: den begründeten Einzelfällen, in denen sich Kommunikation mit extremistischen oder ideologisch argumentierenden Menschen nicht vermeiden lässt - im privaten wie auch im beruflichen Kontext.
Ideologische Kommunikation ist kein Austausch von Argumenten: Sie folgt bestimmten Logiken, die Gespräche schrittweise vereinnahmen und dominieren. Wer diese Mechanismen nicht erkennt, reagiert auf Inhalte, während die Struktur des Gesprächs bereits die Kontrolle übernommen hat. In der Sozialen Arbeit und der Extremismusprävention gibt es etablierte Gesprächstechniken für solche Situationen.
Rebecca-Paulina Prausner gibt uns einen Einblick in diese Techniken, die sie in ihrem Arbeitsalltag als Sozialarbeiterin in der öffentlichen Jugendhilfe mit extremistischen und gewalttätigen Jugendlichen täglich anwendet. Rebecca ist de'ge'pol-Mitglied und Co-Gründerin von Lobby for Impact.
Bei der Veranstaltung geht es darum, einen Impuls aus einer anderen Perspektive zu einem Thema zu bekommen, das auch für unsere Arbeit zunehmend relevant wird und wir wollen uns darüber austauschen, was sich aus der Sozial- und Extremismusarbeit für politische Kommunikation ableiten bzw. lernen lässt.
Dabei geht es um Fragen wie:
Was unterscheidet ideologische Kommunikation von normaler politischer Diskussion?
Welche Muster und Dynamiken tauchen immer wieder auf?
Warum reichen Fakten allein oft nicht aus?
Wie kann man verhindern, in ideologische Gesprächslogiken hineingezogen zu werden?
Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch und möchten zu dieser Veranstaltung auch die männlichen de'ge'pol-Mitglieder einladen.
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