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Demokratie stärken: Eurovision Song Contest und der schleichende Antisemitismus

Themenreihe Demokratie stärken

Eurovision Song Contest und der schleichende Antisemitismus:
Wie nicht nur in der Populärkultur durch Narrative extremistische Positionen Einzug halten.

Lunchtime mit den Autor:innen Maria Kanitz und Lukas Geck

 Dienstag, 05.05.2026
12:30 bis 13:30 Uhr

- online auf Zoom -

Nichts ist so politisch wie Unterhaltungsmusik: das zeigt sich schon im Vorfeld des 70. Eurovision Song Contest mit seinem Finale am 16.05.2026 in Wien. Die aktuellen Konflikte und Krisen spiegeln sich in diesem Wettbewerb. Schon in den letzten Wochen stand besonders die Teilnahme Israels im Zentrum der Diskussion. Was unter anderen zu Boykotten und Protesten anderer Teilnehmenden führte. 

Das allein wäre genug für eine vertiefte politische Betrachtung. Für die de'ge'pol sind darüber hinaus die kommunikativen Aspekte von Interesse, wie über die Populärkultur antisemitische und extremistische Narrative in die Gesellschaft und den politischen Diskurs getragen und damit Grenzen des Sagbaren verschoben werden.

Wir wollen tagesaktuell in der Lunchtime am 05.05.2026 mit den Autor:innen des Buches "Lauter Hass. Antisemitismus als popkulturelles Ereignis", Maria Kanitz (Politikwissenschaftlerin) und Lukas Geck (Sozialwissenschaftler), in unserer Themenreihe Demokratie stärken einen vertieften Blick auf das Thema werfen. Die Autor:innen untersuchen in ihrem Buch, wie antisemitische Narrative zunehmend in Popkultur, Musik und digitale Öffentlichkeiten einsickern – oft unter verdeckt durch politische Positionierung oder Aktivismus. 

Wir wollen mit einem Impuls und anschließendem Austausch die wissenschaftliche Analyse mit aktuellen Erfahrungen aus der politischen Kommunikation verbinden. 

Wir freuen uns auf einen intensiven und erkenntnisreichen Austausch.

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