de'ge'pol im Austausch mit afrikanischen Business Organisations
Am 20.05.2026 durfte die de’ge’pol eine afrikanische Delegation zum Austausch über Lobbyregulierung, KI und internationale Standards professioneller Interessenvertretung begrüßen. Im Mittelpunkt standen gemeinsame Fragen demokratischer Governance: Wie schaffen wir Vertrauen durch transparente Interessenvertretung? Und welche Rolle spielen dabei Business Associations in sich wandelnden politischen und wirtschaftlichen Ordnungen?
In der Diskussion kamen afrikanische Perspektiven mit der Position der de’ge’pol zusammen uns es wurde deutlich, welche Rolle Wirtschaftsverbänden als Mittler zwischen Staat und Privatwirtschaft zukommt und wie diese zu Fragen regionaler Integration und institutionellen Vertrauens beitragen. In Zeiten von KI-gestützter Kommunikation, internationaler Marktintegration und wachsender regulatorischer Komplexität war es sehr interessant einen anderen Blick auf Transparenz und demokratische Resilienz zu bekommen.
Die AfCFTA (African Continental Free Trade Area) ist eines der größten wirtschaftlichen Integrationsprojekte weltweit und soll langfristig einen gemeinsamen afrikanischen Binnenmarkt mit harmonisierten Regeln und weniger Handelshemmnissen schaffen. Eine transparente und professionelle Interessenvertretung wird in diesem Transformationsprozess nicht nur wirtschaftlich, sondern auch demokratisch weiter an Bedeutung gewinnen.
Der Dialog hat gezeigt, wie wichtig internationaler Erfahrungsaustausch für resiliente demokratische Systeme und professionelle Interessenvertretung ist, um wirtschaftliche Dynamik und demokratische Legitimität gemeinsam gestalten zu können.
Die Veranstaltung fand im Rahmen einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung unter dem Titel „Strengthening African Business Associations“ statt. Vielen Dank an alle Beteiligten für die offene und fachlich intensive Diskussion.