Themenreihe Sicherheit & Resilienz - Hybride Bedrohungen und Krisenreaktion

Die Resilienz unserer offenen Gesellschaft misst sich daran, wie gut wir auf hybride Angriffe vorbereitet sind. Im Rahmen unserer Themenreihe Sicherheit & Resilienz haben wir uns am 06.05.2026 mit hybriden Bedrohungen und staatlicher Krisenreaktion beschäftigt. Hierfür haben wir exklusive Einblicke in die Arbeit der Projektgruppe ZEAM des Bundesministerium des Innern bekommen.

Im Austausch wurde deutlich, dass Deutschland beim Aufbau gesellschaftlicher Resilienz stärker von seinen europäischen Partnern lernen kann. Besonders die nordischen und baltischen Staaten zeigen, wie sich Vorsorge, Krisenkommunikation und gesamtgesellschaftliche Sicherheitsstrukturen langfristig etablieren lassen. Dort wird Resilienz deutlich stärker als gemeinsame Aufgabe von Staat und Gesellschaft verstanden und strategisch vorbereitet.

Gleichzeitig wurde sichtbar, dass hybride Bedrohungen nur durch funktionierende Zusammenarbeit aller relevanten Behörden wirksam bewältigt werden können. Gerade im Umgang mit Desinformation und dynamischen Krisenlagen wird Geschwindigkeit zunehmend zum Sicherheitsfaktor, da Risiken früh erkannt, eingeordnet und adressiert werden müssen. 

Klar wurde dabei auch: Ein widerstandsfähiger Staat entsteht nicht erst in der Krise, sondern durch kontinuierliche Vorbereitung, klare Zuständigkeiten und strategische Vorsorge.

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